INDIVIDUALSOFTWARE FÜR DEN MITTELSTAND

Individualsoftware für Abläufe, die Standardsoftware nicht sauber abbildet.

Wenn wichtige Vorgänge zwischen ERP, CRM, Tabellen, E-Mails und manuellen Übergaben hängen bleiben, entwickeln wir die Anwendung, die den Ablauf zusammenführt – mit klaren Rollen, Zuständen, Freigaben und Schnittstellen.

Für mittelständische B2B-Unternehmen.

Projekte ab ca. 25.000 €.

Kein fertiges Lastenheft nötig. Im ersten Gespräch klären wir zuerst, ob eine Eigenentwicklung überhaupt der richtige Weg ist.

  • Standardsoftware zuerst prüfen
  • Bestehende Systeme weiter nutzen
  • Ersten Umfang klar abgrenzen
  • Übergabe geregelt

01 / STANDARD / ERGÄNZUNG / INDIVIDUALSOFTWARE

Bevor wir Software bauen, prüfen wir, ob Sie überhaupt eigene brauchen.

Eine Eigenentwicklung ist nicht automatisch die bessere Lösung. Wenn eine Standardsoftware Ihren Ablauf sauber abbildet, sollte sie bleiben. Entscheidend ist, welche Lücke tatsächlich geschlossen werden muss.

GESCHÄFTSABLAUF / DREI LÖSUNGSWEGE

01 / STANDARD PASST?

Standardsoftware reicht

Ihr Ablauf passt weitgehend zu einem vorhandenen Produkt. Konfiguration oder kleine Anpassungen reichen aus. Dann wäre eine eigene Anwendung unnötiger Aufwand.

02 / ERGÄNZEN / INTEGRIEREN?

Eine Ergänzung reicht

ERP, CRM oder Branchensoftware erfüllen ihren Kernzweck. Es fehlt nur eine Verbindung, eine Fachfunktion oder ein eigener Zugang für Kunden und Partner. Dann ergänzen wir gezielt, statt das bestehende System zu ersetzen.

03 / EIGENES SYSTEM?

Eigene Software wird sinnvoll

Rollen, Zustände, Freigaben und Ausnahmen gehören zu Ihrem tatsächlichen Geschäftsablauf – lassen sich im Standard aber nicht sauber abbilden. Dann kann eine eigene Anwendung genau diese Lücke schließen und vorhandene Systeme einbinden.

Nicht möglichst viel Individualsoftware ist das Ziel. Sondern genau so viel eigene Software, wie Ihr Ablauf wirklich braucht.

02 / WO STANDARDPROZESSE AN IHRE GRENZEN KOMMEN

Wo heute Menschen die Lücken zwischen Systemen schließen.

  1. Aufträge durch den Prozess führen

    Ein Vorgang wandert durch Disposition, Bearbeitung, Dokumentation und Freigabe. Statt Rückfragen, Excel-Listen und unterschiedlichen Informationsständen zeigt die Anwendung, wer zuständig ist, was fehlt und welcher Schritt als Nächstes möglich ist.

  2. Prüfungen und Freigaben eindeutig machen

    Reklamationen, technische Prüfungen oder interne Entscheidungen folgen eigenen Regeln. Rückfragen, Korrekturen, Ablehnungen und Freigaben werden als klare Zustände abgebildet – statt über E-Mail und Zuruf neben dem eigentlichen System zu laufen.

  3. Kunden und Partner gezielt einbinden

    Kunden oder Partner sollen Daten einreichen, einen Status verfolgen oder Ergebnisse freigeben. Sie erhalten genau den Zugang zum Vorgang, den sie benötigen – nicht Zugriff auf Ihr gesamtes internes System.

Ein Kunden- oder Partnerportal kann dabei nur die sichtbare Oberfläche eines größeren Geschäftsablaufs sein.

Soll die Software selbst als Produkt an andere Unternehmen verkauft werden, kommen Produktvalidierung, Mandantenfähigkeit, Abrechnung und Produktbetrieb hinzu. Das betrachten wir als eigenen Projektkontext.

03 / TECHNISCHE REFERENZIMPLEMENTIERUNG

Der Ablauf muss auch dann stimmen, wenn etwas schiefläuft.

Facility Operations zeigt an einem abgegrenzten Beispiel, wie aus Arbeitsschritten verbindliche Software-Regeln werden: vom Auftrag über die Dokumentation bis zur ausdrücklichen Freigabe.

Berechtigte Kundenansicht der Facility-Referenzimplementierung mit ausdrücklich freigegebenem Abschlussbericht und synthetischen Daten
Dokumentierter Stand vom 29.09.2026 · synthetische Daten · technische Referenzimplementierung.

Facility Operations · technische Referenzimplementierung

Dabei wurde konkret geprüft:

  • Nur Berechtigte dürfen handeln

    Rollen und Objektberechtigungen werden serverseitig geprüft. Ein sichtbarer Button allein entscheidet nicht darüber, ob eine Aktion erlaubt ist.

  • Abgeschlossen heißt nicht automatisch freigegeben

    Ein bearbeiteter Auftrag wird nicht automatisch zum sichtbaren Kundenbericht. Die Freigabe erfolgt als eigener Schritt für die berechtigte Kundenansicht.

  • Wiederholungen und alte Bearbeitungsstände werden berücksichtigt

    Ein identisch wiederholter Abschluss erzeugt im geprüften Ablauf keinen zweiten Leistungsdatensatz. Veraltete Bearbeitungen werden zurückgewiesen, bevor sie einen neueren Stand überschreiben.

Kein Kundenprojekt, kein Nachweis produktiven Dauerbetriebs und keine Aussage über Einsparungen oder Business-KPIs.

Technische Referenz ansehen

04 / DATEN / SCHNITTSTELLEN / BETRIEB

Neue Software heißt nicht: alles neu.

ERP, CRM, Warenwirtschaft oder Branchensoftware bleiben, wenn sie ihre Aufgabe sinnvoll erfüllen. Die neue Anwendung soll nicht Ihr gesamtes System ersetzen, sondern die Lücke schließen, die heute im Geschäftsablauf entsteht.

Dafür klären wir, welches System welche Daten führt, welche Informationen übertragen werden und wer für Fehlerfälle verantwortlich ist.

Denn eine Schnittstelle funktioniert nicht nur dann, wenn alles glattläuft: Auch fehlende Daten, unterbrochene Übertragungen und widersprüchliche Bearbeitungsstände gehören zur Planung.

Vor der Einführung wird außerdem geklärt, wie Daten übernommen und fachlich geprüft werden und wer Verantwortung für Hosting, Zugänge, Datensicherung, Überwachung und Störungen übernimmt.

SYSTEMGRENZEN / DATENVERANTWORTUNG

Ihre neue Anwendung bekommt einen klaren Platz zwischen den Systemen, die bereits funktionieren.

Business-AnwendungRollen · Zustände · Freigaben
  • ERP / Warenwirtschaft
  • CRM
  • Kunden- / Partnerzugang
  • Interne Datenquelle
  • E-Mail / Benachrichtigung
  • Externe API

Schematische Darstellung – keine Kundenarchitektur.

05 / VOM PROBLEM ZUM ERSTEN LIEFERSTAND

Kein fertiges Lastenheft. Erst ein klarer erster Umfang.

Sie müssen uns nicht erklären, welche Architektur oder welches Framework Sie brauchen. Zeigen Sie uns den Ablauf, der heute nicht sauber funktioniert.

  1. 1. Zeigen, wo es heute hängt

    Wer arbeitet an dem Vorgang? Welche Systeme sind beteiligt? Wo entstehen Rückfragen, manuelle Übergaben oder fehlende Informationen? Genau dort beginnt die Projektklärung.

  2. 2. Festlegen, was als Erstes funktionieren muss

    Gemeinsam grenzen wir einen zusammenhängenden ersten Umfang ab: beteiligte Nutzer, Regeln, Schnittstellen, erwartete Zustände und Abnahmekriterien.

    Sind die Grundlagen bereits klar, können Angebot und Umsetzung direkt folgen. Fehlen wesentliche Informationen, schalten wir eine begrenzte Klärungsphase vor.

    Ein Scope-Sprint ist kein Pflichtprodukt.

  3. 3. Früh am echten Ablauf prüfen

    Statt erst am Ende über das Ergebnis zu sprechen, prüfen Ihre Fachverantwortlichen nutzbare Zwischenstände anhand typischer Vorgänge und relevanter Ausnahmefälle.

    Neue Anforderungen werden nicht einfach in den laufenden Umfang geschoben. Wir klären zuerst, was sie für Aufwand, Termin und bestehende Entscheidungen bedeuten.

  4. 4. Einführen und sauber übergeben

    Zur Einführung gehören die vereinbarten Prüfungen, Betriebsinformationen und Unterlagen.

    Quellcode, Dokumentation, Zugänge und Nutzungsrechte werden im vereinbarten Umfang geregelt und übergeben.

ERSTER ABGEGRENZTER LIEFERSTAND / SCHEMAEin zusammenhängender Geschäftsablauf
  1. Relevanter Teilprozess
  2. Beteiligte Rollen
  3. Daten & Schnittstellen
  4. Erwartete Zustände
  5. Abnahmekriterien

Bewusste Ausschlüsse und offene Annahmen festhalten.

Erst wenn dieser Abschnitt klar ist, muss nicht über die komplette spätere Plattform spekuliert werden.

06 / PASST DAS VORHABEN?

Wann ein eigenes Softwaresystem die richtige Investition sein kann.

Ein Gespräch ist sinnvoll, wenn …

  • ein geschäftlich wichtiger Ablauf dauerhaft nicht sauber in Standardsoftware passt.
  • mehrere Rollen, Zustände, Freigaben oder Systemübergänge zusammenspielen.
  • eine reine Konfiguration oder kleine Integration die wesentliche Lücke nicht löst.
  • Ihre Fachseite Regeln und Ergebnisse im Projekt mit uns prüfen kann.
  • das Vorhaben groß genug ist, um Entwicklung und späteren Betrieb sinnvoll zu tragen.

Ein anderer Weg ist meistens besser, wenn …

  • eine verfügbare Standardsoftware Ihre Aufgabe bereits ausreichend erfüllt.
  • eine kleine Konfiguration oder Automatisierung das Problem löst.
  • lediglich eine einfache Website, ein Plugin oder ein kleiner Einzelfix benötigt wird.
  • bei einer geplanten Software als Produkt zuerst geklärt werden muss, ob dafür überhaupt ein tragfähiger Markt besteht.

Projektorientierung: ab etwa 25.000 €

Das ist kein Paketpreis für eine komplette Unternehmensplattform. Es ist eine Orientierung für individuelle Softwareprojekte, bei denen ein abgegrenzter Geschäftsablauf sinnvoll umgesetzt werden kann.

Den Umfang bestimmen vor allem Fachlogik, Rollen und Ausnahmen, Schnittstellen, vorhandene Daten und die Anforderungen an den späteren Betrieb.

Hosting, externe Lizenzen, laufende Wartung und Weiterentwicklung werden transparent getrennt betrachtet.

Ist vor einem Angebot noch eine Klärungsphase notwendig, vereinbaren wir deren Umfang und Vergütung vorher.

Vorhaben einschätzen lassen

Ihr Budget ist noch nicht final? Beschreiben Sie zuerst den Ablauf. Wir können trotzdem einordnen, ob das Vorhaben grundsätzlich zu KERNSTEG passt.

07 / VOR DER ENTSCHEIDUNG

Die Fragen, die vor einer Eigenentwicklung wirklich zählen.

Wann lohnt sich Individualsoftware?

Wenn ein geschäftlich wichtiger Ablauf mit Standardsoftware nicht sinnvoll abgebildet werden kann und Konfiguration oder Integration die wesentliche Lücke nicht schließen. Passt eine Standardlösung ausreichend, ist sie in der Regel der einfachere Weg.

Brauchen wir ein fertiges Lastenheft?

Nein. Für das erste Gespräch reichen ein typischer Vorgang, die beteiligten Personen und die heutigen Schwierigkeiten. Vor der Entwicklung klären wir den ersten Umfang, relevante Regeln und die Kriterien, anhand derer Sie das Ergebnis abnehmen können.

Was kostet Individualsoftware?

Als Orientierung beginnen individuelle Softwarevorhaben bei KERNSTEG ab etwa 25.000 € Projektvolumen. Der konkrete Aufwand hängt vom vereinbarten Umfang, der Fachlogik, den Schnittstellen, vorhandenen Daten und den Anforderungen an den Betrieb ab.

Wie lange dauert die Entwicklung?

Das lässt sich belastbar beantworten, sobald der erste nutzbare Umfang und die wichtigsten Abhängigkeiten geklärt sind. Eine pauschale Dauer ohne diese Grundlage wäre keine seriöse Zusage.

Können ERP, CRM oder andere bestehende Systeme bleiben?

Ja. Wenn ein vorhandenes System seine Aufgabe gut erfüllt, soll es nicht unnötig ersetzt werden. Wir prüfen, welche Daten und Funktionen dort bleiben und wie die neue Anwendung sinnvoll angebunden werden kann.

Können wir zunächst mit einem kleineren Teil beginnen?

Ja. Der erste Umfang sollte nicht möglichst groß, sondern fachlich zusammenhängend und sinnvoll prüfbar sein. Danach kann auf Basis eines realen Lieferstands entschieden werden, welcher Abschnitt als Nächstes folgt.

Wem gehören Quellcode und Daten – und wer betreibt die Anwendung?

Nutzungsrechte, Quellcode, Zugänge, Dokumentation und Datenexport werden vor der Beauftragung geregelt. Drittanbieter- und Open-Source-Lizenzen bleiben davon unberührt. Hosting, Wartung und Reaktionszeiten werden ebenfalls ausdrücklich vereinbart.

Unsere Software existiert bereits. Sind wir hier trotzdem richtig?

Wenn Sie vor allem einen neuen Entwicklungspartner benötigen, geht es um eine Softwareprojekt-Übernahme. Wenn die Anwendung fachlich gebraucht wird, ihre technische Grundlage aber verbessert werden soll, geht es um Softwaremodernisierung. Ein Neubau ist in beiden Fällen nicht automatisch die richtige Entscheidung.

08 / PROJEKTANFRAGE

Welcher Ablauf soll bei Ihnen besser funktionieren?

Beschreiben Sie uns kurz, was heute passiert, wo der Ablauf hängen bleibt und was künftig möglich sein soll.

Sie müssen dafür keine technischen Begriffe kennen und kein Lastenheft vorbereiten.

Vorhaben einschätzen lassen

Ein fertiges Lastenheft brauchen Sie für das erste Gespräch nicht.

Wer arbeitet heute daran? Wo entstehen Umwege oder Rückfragen? Was soll als Erstes besser funktionieren?

Weitere Angaben optional

Wir verwenden Ihre Angaben ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Projektanfrage. Bitte senden Sie keine Passwörter, Zugangsdaten oder vertraulichen Datensätze. Datenschutz

Mit Ihrer Anfrage entsteht noch keine Beauftragung.